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ETPA Konzept - Fachspezifische Ausbildung Elektrotherapie am  Beckenboden NEU gedacht Kursbeschreibung
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Den Dingen auf den Grund gehen, Neugierde befriedigen, das Bedürfnis Techniken und Herangehensweisen zu hinterfragen, Anwendungen und Behandlungen zu optimieren - all dies sind unsere Motivationen. Dabei stehen im Zentrum unsere KlientInnen und PatientInnen! Für Sie wollen wir durch unsere Arbeit einen Beitrag zur Sicherung und Hebung der Qualität physiotherapeutischer Behandlungen erreichen. So stellt sich für uns jede wissenschaftlich orientierte Entwicklungsinitiative immer als patientenorientierter Prozess dar. Unser Schwerpunkt liegt in den Bereichen der Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie und Proktologie. In vielen dieser Fachgebiete gibt es weltweit gute Forschung zur Effektivität physiotherapeutischer Behandlungen, vor allem im Bereich Urogynäkologie und Geburtshilfe. Nicht alle sind aber gleichermaßen wissenschaftlich erarbeitet. Die vorhandenen wissenschaftliche Daten konsequent zu erfassen, sie zu diskutieren und gezielt als Behandlungsrichtlinien zu nutzen, weiter zu entwickeln um eine hohe Behandlungsqualität für Patienten sichern zu können, neue Konzepte zu erarbeiten - das setzen wir uns als Ziel. In Österreich wird derzeit die Spezialisierung innerhalb der Physiotherapie diskutiert und entwickelt. Für den Fachbereich Uro- Gynäkologie Proktologie und Geburtshilfe braucht es dazu Initiativen, die an der Erstellung von physiotherapeutischen Guidelines und „Goldstandards“ für die physiotherapeutischen Prozesse arbeiten. Im Rahmen unserer Möglichkeiten möchten wir hier zur weiteren Entwicklung einer Practice Based Evidence in der Physiotherapie im Gebiet der Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie und Proktologie beitragen. Des Weiteren bemühen wir uns im Bereich interdisziplinärer Schnittstellen mit anderen Berufen (Hebammen, Ärzte, Psychologen,...) relevante Themen wissenschaftlich orientiert zu entwickeln und zu erforschen. Unsere Themen und Arbeiten werden lokal, national und international präsentiert um Sie einer breiten (fachlichen) Öffentlichkeit zur Diskussion zu stellen und im Dialog mit einem multiprofessionellen Team weiter zu entwickeln.
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Unser Team: Die Vision gemeinsam ein Zentrum für Forschung und Entwicklung in der Physiotherapie zu gründen hat uns–trotz oder gerade wegen unserer unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten zusammengeführt. Wir sind der Meinung, dass es in der Physiotherapie wichtig ist in der Praxis Bewährtes wissenschaftlich zu belegen sowie Neues konsequent zu erproben und fundiert zu begründen. Wir sehen PatientInnen und Klientinnen als Partnerin diesen Aufgaben. Wissenschaft soll nach unserer Auffassung stets der Praxis dienen. Die Mitglieder unseres Teams sind hauptberuflich in der freien Praxis oder angestellt in Kliniken oder in der Lehre an Fachhochschulen sowie in der Weiterbildung tätig. Wir schöpfen daher aus einem breit gestreuten Fundus an aktualisiertem Wissen, Erfahrung und Praxis. Derzeit besteht unser Team aus sechs Personen:
Kontakt
Physiopelvis GmbH
PHYSIOPELVIS GmbH Sebastianstrasse 13 6850 Dornbirn 05572 520545 mail@physiopelvis.at www.physiopelvis.at
Gesellschafter: Marina Blecha, PT Ines Holzmann, PT Ludwig de Meyer, PT Dr. Günter Diem Magdalena Latzer, PT, MSc. Corinne Egger, PT, BSc. Firmenbuchnr.: FN 456568 z UID: ATU71310039 Kontoverbindung: Raiffeisenbank Dornbirn Physiopelvis GmbH IBAN: AT06 3742 0000 0001 3615 BIC: RVVGAT2B420 Gerichtstand Dornbirn
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Magdalena Latzer Jahrgang 1986, 2011 Ausbildung zur Physio- therapeutin in der Akademie Thim van der Laan, Landquart, Schweiz abgeschlossen. 2012 Abschluss Masterstudium an der Akademie Thim van der Laan in Kooperation mit den Universitäten Brüssel und Lissabon. 2011 Physiotherapeutin im LKH Feldkirch 2012-2018 Physiotherapeutin im Krankenhaus Dornbirn. Seit 2013 als selbständige Physiotherapeutin in der Praxis Frauensache Männerthemen in Dornbirn tätig. Mitglied bei der MKÖ (medizinische Kontinenz Gesell-schaft Österreich) und dem fachlichen Netzwerk Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie und Proktologie von Physioaustria
Corrinne Egger-Latzer Jahrgang 1980, Physiotherapeutin und Osteopathin. Physiotherapiestudium an der Akademie Thim van der Laan in Landquart, Osteopathiestudium an der Wiener Schule für Osteopathie. Masterabschluss an der Donau- Universität Krems. Zusatzausbildungen im Bereich Urologie, Gynäkologie, Proktologie und Geburtshilfe, sowohl im osteopathischen als auch im physiotherapeutischen Bereich. Seit 2007 tätig als Physiotherapeutin in diversen Krankenhäusern und Privatpraxen. Ab 2008 zusätzlich selbstständig in eigener Praxis in Salzburg, seit 2012 in Vorarlberg und ab 2016 in eigener Praxis in Frastanz. Tätigkeiten als Vortragende bei Physio Austria sowie Mitwirkung am Projekt zur Risikoeinteilung postpartum. Funktionärin bei Physio Austria. Als Osteopathin seit 2016 tätig.
Marina Blecha Meine Ausbildung zur Physiotherapeutin habe ich 1980 am AKH Wien abgeschlossen. Vor meiner Niederlassung in der eigenen Praxis in Dornbirn im Jahr 1983 arbeitete ich am Landesklinikum Salzburg sowie am AKH Wien. Zwischenzeitlich kann ich auf eine lange Berufslaufbahn zurückblicken. Mehr als 25 Jahre davon habe ich intensiv mit Patientinnen und Patienten in den Bereichen Urologie, Gynäkologie, Geburtshilfe und Proktologie gearbeitet. Für mich war und ist es nach wie vor immer wichtig, nicht nur Behandlungstechniken zu erlernen und diese bei den einzelnen Beschwerdebildern anzuwenden, sondern auch der Frage nach dem Ursprung der jeweiligen Beschwerden, Symptome oder Erkrankungen nachzugehen. Kurzum: Die Frage nach dem „Woher“ ist seit jeher meine ständige Begleiterin. Diese stetige Fragestellung hat mich gerade auch bei unbefriedigenden Ergebnissen im Rahmen der Physiotherapie immer wieder dazu angeregt, neue Horizonte zu suchen. Auf diese Weise begegnete ich vielen wertvollen Lehrmeisterinnen und Lehrmeistern und durfte auch selbst zahlreiche Erfahrungen sammeln und an andere weitergeben. So stieß ich unter anderem auf ein Team von Chirurgen aus dem Vereinigten Königreich, das sich wissenschaftlich mit dem Thema Nervenverletzungen im Bereich des kleinen Beckens beschäftigte, genauer gesagt auf deren Publikationen. Durch einen der Inhalte dieser Veröffentlichungen glaubte ich, eine Antwort auf eine meiner drängendsten Fragen gefunden zu haben. Daraus entstand die Überlegung, ob bei bestimmten Beschwerdebildern der Regenerationsprozess mittels physiotherapeutischer Maßnahmen positiv unterstützt werden kann. Diese Überlegung konnte ich mit fünf Fachleuten teilen, und seither bin ich Teil eines dynamischen Teams, das
Günter Diem Jahrgang 1958, Arzt für Allgemeinmedizin und Gesundheits- wissenschafter. Medizinstudium an der Universität Wien, Masterabschluss in Public Health an der Universität Graz. Zusatzausbildungen in Epidemiologie und medizinischer Biometrie (Münster, Heidelberg und Helsinki), Leadership for Health Care Teams (Harvard), Arbeitsmedizin sowie psychosoziale und psychosomatische Medizin. Seit 1988 Tätigkeit in der Allgemeinpraxis, seit 2013 Gemeinschaftspraxis in Lustenau. Von 1998 bis 2011 Geschäftsführer des aks Vorarlberg. Tätigkeiten als zeitweiliger Berater für Public Health, unter anderem für die WHO (NCD Consultant Group, CINDI-Programm). Verantwortlich für den Evidence Based Public Health-Kurs des CINDI-Programms in Zusammenarbeit mit WHO, CDC (USA) und dem Prevention Research Center St. Louis. Mitarbeit in Arbeitsgruppen des Bundesministeriums für Gesundheit. Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Public Health sowie Präsident der Vorarlberger Gesellschaft für Public Health.
Ines Holzmann Ich habe im Jahr 2004 die Ausbildung zur Physiotherapeutin in Salzburg abgeschlossen. Anschließend arbeitete ich mehrere Jahre im SMZ Floridsdorf in Wien sowie später im Krankenhaus Dornbirn auf verschiedenen Abteilungen. Seit 2013 bin ich freiberuflich tätig, mit den Schwerpunkten Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie und Proktologie in der Praxis Frauensache Männerthemen. Im Zuge meiner langjährigen Tätigkeit ist mir zunehmend bewusst geworden, dass eine hohe Qualität in der Physiotherapie nur durch eine bestmöglich auf die jeweilige Person individuell abgestimmte Behandlung erreicht werden kann. Ich schätze die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen sehr und liebe es, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, Zusammenhänge zu verstehen und darauf aufbauend neue Verfahren und Techniken zu erproben beziehungsweise bestehende Methoden nach dem neuesten Kenntnisstand zu adaptieren. Ich freue mich, im Team der Firma Physiopelvis mit innovativen und in höchstem Maße engagierten Menschen zusammenzuarbeiten.
Ludwig de Meyer Durch mein Studium der Physik und Elektrotechnik vor der Ausbildung zum Physiotherapeuten konnte ich das Interesse im Bereich der Elektrotherapie in meiner Selbstständigkeit und in meiner eigenen Physiotherapiepraxis mit umfangreicher Erfahrung und neuen Kenntnissen umsetzen. Heutzutage ist es mir durch die guten technischen Voraussetzungen möglich, alle wichtigen Behandlungen, die in der Elektrotherapie Anwendung finden, durchzuführen. Vor allem selbstentwickelte Analyseverfahren und die Optimierung der Methoden machen einen bedeutenden Teil meiner Arbeit aus. All diese Erfahrungen gebe ich seit dem Jahr 2000 in Seminaren, Kursen und als Lehrender in Wien am FH Campus sowie an der UMIT/EURAK in Innsbruck weiter. Mein Angebot an Anwendungen ist daher auch sehr stark in diese Richtung ausgerichtet. Diese betreffen vor allem die periphere neurologische Problematik wie Lähmungen oder Schmerzen. Persönliches Zitat: „Denke stets daran, dass jeder Patient ein Einzelfall ist und auch als solcher behandelt werden muss. Erst das Ergebnis ergibt Standards und nicht umgekehrt.“
Corrinne Egger-Latzer, PT
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